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Weiße Wallbox an der Hauswand, ein Elektroauto lädt in der Einfahrt, Solarmodule auf dem Dach (Symbolbild) – Niedersachsen Solar

Wallbox · Hannover und 50 km Umkreis

Wallbox installieren und mit Solarstrom laden

Eine Wallbox ohne Anbindung an Ihre PV-Anlage lädt einfach mit Netzstrom. Wir installieren sie so, dass sie mit Ihrer Solaranlage kommuniziert und bevorzugt dann lädt, wenn Sie selbst Strom erzeugen.

  • Laden mit eigenem SolarstromDie Wallbox ist mit Ihrer PV-Anlage verbunden und nutzt bevorzugt selbst erzeugten Strom statt Netzstrom.
  • Teil eines GesamtsystemsWallbox, Speicher und PV-Anlage stammen aus einem abgestimmten System und werden gemeinsam geplant.
  • Fachgerechte ElektroinstallationAnschluss und Absicherung erfolgen nach den geltenden Normen und mit Blick auf Ihre vorhandene Hausinstallation.

Überschussladen

Wie PV-Überschussladen funktioniert

Die Steuerung misst laufend, wie viel Strom die PV-Anlage erzeugt und wie viel das Haus gerade braucht. Was übrig ist, geht in das Auto statt ins Netz. Steigt der Verbrauch im Haus oder ziehen Wolken auf, passt die Wallbox die Ladeleistung an. Muss das Auto schnell voll sein, laden Sie mit Netzstrom dazu.

Zur Einordnung: Im ADAC Ecotest verbrauchten die 2023 getesteten Elektroautos im Mittel 19,7 kWh auf 100 Kilometer, einschließlich Ladeverlusten. Ein Kilowattpeak Modulleistung erzeugt in Hannover nach PVGIS bei Südausrichtung rund 978 kWh im Jahr, rechnerisch Strom für knapp 5.000 Kilometer. Wie viel davon tatsächlich im Auto landet, hängt davon ab, wann das Auto zu Hause steht.

Wer tagsüber pendelt, lädt vor allem am Wochenende und an freien Tagen mit Sonne. Ein Stromspeicher kann einen Teil des Mittagsstroms für den Abend aufheben. Wie das im Alltag aussieht, beschreibt der Ratgeber PV-Überschussladen.

Planung

Hausanschluss, Zählerschrank, Leitungsweg

Für das Laden zu Hause reicht in den meisten Einfamilienhäusern eine Wallbox mit 11 kW. Ein Auto, das über Nacht am Haus steht, ist damit morgens voll. Eine 22-kW-Wallbox lädt schneller, braucht aber einen Hausanschluss, der das trägt, und die Zustimmung des Netzbetreibers.

Den größten Einfluss auf den Preis haben selten das Gerät, sondern Zählerschrank und Leitungsweg. Der ADAC nennt für eine 11-kW-Wallbox im Einfamilienhaus grob 1.200 bis 3.500 € einschließlich Gerät und Installation, die Installation allein liegt in einfachen Fällen bei 500 bis 1.500 € (Stand 29. Juni 2026). Wir sehen uns Zählerschrank und Weg zum Stellplatz vor dem Angebot an, damit der Preis am Ende stimmt.

  • Leistung des Hausanschlusses und Zustand des Zählerschranks
  • Leitungsweg zu Garage, Carport oder Stellplatz
  • Anbindung an PV-Anlage, Speicher und Steuerung
  • Absicherung und Fehlerstromschutz nach geltender Norm

Anmeldung

Meldung beim Netzbetreiber und § 14a EnWG

Jede Wallbox muss vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber gemeldet werden. Liegt ihre Leistung über 12 kVA, wie bei 22-kW-Geräten, braucht sie vorher dessen Zustimmung, der Netzbetreiber muss sich dann innerhalb von zwei Monaten äußern (§ 19 Abs. 2 NAV, Stand 21. Oktober 2026).

Wallboxen über 4,2 kW, die seit dem 1. Januar 2024 in Betrieb gehen, gelten nach § 14a EnWG als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Der Netzbetreiber darf ihren Bezug bei Netzengpässen vorübergehend auf bis zu 4,2 kW begrenzen, so viel Leistung bleibt immer verfügbar. Im Gegenzug sinken die Netzentgelte, je nach gewähltem Modul pauschal oder über einen reduzierten Arbeitspreis. Die Meldung übernehmen wir.

Einzelne Netzbetreiber setzen in ihren Bedingungen eigene Schwellen: enercity Netz verlangt die Zustimmung ab 12 kW, die SVO Netz in Celle schon über 11 kW Gesamtleistung je Hausanschluss (Stand 21. Oktober 2026). Welche Regel für Ihren Anschluss gilt, klären wir vor der Installation.

Wallbox vor Ort

Für Hannover und jeden Ort im Umkreis.

Jede Gemeinde und jedes Dorf im Umkreis von 50 Kilometern hat eine eigene Seite mit Sonnenertrag, Anlagenbestand und Netzbetreiber.

Alle Orte im Einsatzgebiet

Häufige Fragen

Wallbox: kurz beantwortet.

Kann ich eine Wallbox auch ohne PV-Anlage bekommen?

Ja, eine Wallbox lässt sich auch unabhängig installieren. Ihren größten Nutzen, das Laden mit selbst erzeugtem Strom, hat sie aber im Zusammenspiel mit PV-Anlage und Speicher. Ist die Anlage geplant, legen wir die Wallbox gleich so aus, dass sie sich einbinden lässt.

Wie wird die Wallbox mit der PV-Anlage verbunden?

Über eine gemeinsame Steuerung, die Erzeugung, Speicher und Ladevorgang aufeinander abstimmt, statt die Wallbox isoliert am Netz zu betreiben.

Was kostet eine Wallbox inklusive Installation?

Der ADAC nennt für eine 11-kW-Wallbox im Einfamilienhaus grob 1.200 bis 3.500 € einschließlich Gerät und Installation (Stand 29. Juni 2026). Wo Sie landen, hängt vor allem vom Zählerschrank und vom Leitungsweg ab.

Reichen 11 kW oder brauche ich 22 kW?

Für das Laden zu Hause reichen in aller Regel 11 kW. Beim Überschussladen bestimmt ohnehin die Sonne, wie schnell geladen wird. 22 kW lohnen sich nur in Ausnahmefällen und brauchen die Zustimmung des Netzbetreibers.

Muss ich die Wallbox anmelden?

Ja. Jede Wallbox wird vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber gemeldet, über 12 kVA braucht sie dessen Zustimmung (§ 19 NAV). Wallboxen über 4,2 kW sind zudem steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG. Die Meldung übernehmen wir.

Gibt es eine Förderung für die Wallbox?

Für die Wallbox am selbst genutzten Ein- oder Zweifamilienhaus gibt es derzeit keine Bundesförderung. Der Bund fördert nur Ladepunkte in Mehrparteienhäusern ab drei Wohneinheiten. Einzelne Kommunen haben eigene Programme, etwa die Gemeindewerke Wedemark mit 20 % der Kosten, höchstens 200 € (Stand 21. Oktober 2026).

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