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Schwarze Solarmodule rund um die Dachgaube eines Einfamilienhauses, echte Anlage aus unserer Praxis – Niedersachsen Solar

Photovoltaik · Hannover und 50 km Umkreis

PV-Anlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser

Eine Photovoltaikanlage ist eine Investition für Jahrzehnte. Wir planen sie so, wie wir sie selbst installieren würden: mit realistischer Ertragsplanung, sauberer Montage und einer Größe, die zu Ihrem Verbrauch passt statt zur größtmöglichen Rechnung.

  • Praxiserfahrung statt BlaupauseBevor wir Anlagen geplant haben, haben wir sie installiert. Wir sehen die Details auf dem Dach, die auf dem Papier oft fehlen.
  • Ertragsplanung nach Ihrem VerbrauchDie Anlagengröße richtet sich nach Ihrem Strombedarf und Ihrer Dachfläche, nicht nach einer Standardgröße.
  • Ein Konzept mit Speicher, Wallbox, WärmepumpeDie Anlage wird von Anfang an so geplant, dass sie mit Speicher, Wallbox und Wärmepumpe zusammenspielt, statt später nachgerüstet zu werden.

Planung

Erst der Verbrauch, dann die Anlagengröße

Die größte Anlage, die auf ein Dach passt, ist nicht automatisch die beste. Wirtschaftlich zählt vor allem, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen. Deshalb beginnen wir nicht mit der Dachfläche, sondern mit Ihrem Verbrauch: wie viel Strom Sie im Jahr brauchen, wann am Tag er anfällt und was in den nächsten Jahren dazukommt, etwa ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe.

Erst dann legen wir fest, wie viele Module sinnvoll sind und ob ein Speicher sich rechnet. Für eine erste Einordnung des Ertrags nutzen wir die Daten von PVGIS: In Hannover erzeugt ein Kilowattpeak bei Südausrichtung und 35 Grad Neigung rund 978 kWh im Jahr, eine Ost-West-Anlage mit 30 Grad rund 788 kWh je Kilowattpeak. Eine eigene Schätzung für Ihr Dach liefert der Solarrechner.

  • Jahresverbrauch und seine Verteilung über den Tag
  • geplante Verbraucher wie Elektroauto oder Wärmepumpe
  • Ausrichtung, Neigung und Verschattung der Dachflächen
  • Zustand von Eindeckung und Unterkonstruktion
  • Platz im Zählerschrank und Leitungswege

Dachaufnahme

Was wir auf dem Dach prüfen

Jede Planung beginnt mit einer Dachaufnahme vor Ort. Wir klären Ausrichtung und Neigung, sehen uns an, wo Gauben, Schornsteine, Dachfenster oder Bäume Schatten werfen, und prüfen den Zustand der Dachhaut. Viele Häuser in der Region haben verwinkelte Dächer. Wie sich Module um solche Hindernisse herum anordnen lassen, zeigen unsere Projekte.

Ist die Eindeckung alt, sprechen wir das offen an. Eine PV-Anlage hält mehrere Jahrzehnte. Muss das Dach in wenigen Jahren ohnehin erneuert werden, ist es günstiger, beides in einem Zug zu machen, statt die Module später ab- und wieder aufzubauen. Wie das abläuft, steht unter Dachsanierung und Photovoltaik.

Bei der Montage arbeiten wir mit Herstellern wie Aiko, Sunkon, Sungrow und EcoFlow. Die Verkabelung planen wir so, dass Wege kurz und Leitungen geschützt sind, und der Zählerschrank wird vorher geprüft, damit er zur Inbetriebnahme bereitsteht.

System

PV-Anlage, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe als ein System

Eine selbst genutzte Kilowattstunde ist mehr wert als eine eingespeiste. Haushaltsstrom kostete 2026 laut BDEW im Schnitt 37,0 Cent je Kilowattstunde (Neukundentarife, Stand August 2026). Für eingespeisten Strom einer neuen Anlage bis 10 kWp gibt es bei Inbetriebnahme bis Ende 2026 7,70 Cent.

Deshalb planen wir die Anlage von Anfang an mit den Verbrauchern, die den Solarstrom im Haus halten: einem Stromspeicher, der den Mittagsüberschuss für den Abend aufhebt, einer Wallbox, die bevorzugt mit Überschuss lädt, und gegebenenfalls einer Wärmepumpe, die Warmwasser dann bereitet, wenn die Sonne scheint. Eine gemeinsame Steuerung verteilt den Strom.

Netzbetreiber, Sonnenertrag und Förderung unterscheiden sich von Ort zu Ort. Die Ortsseiten zeigen das für Ihre Gemeinde, zum Beispiel Photovoltaik in Hannover, Langenhagen oder Hildesheim. Alle Orte finden Sie unter Einsatzgebiet.

Einspeisung und Regeln

Was 2026 gilt und was für 2027 geplant ist

Für Anlagen, die bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, gilt das bisherige EEG: Die Einspeisevergütung wird 20 Jahre gezahlt. Für neue Anlagen ab 2027 sieht der Regierungsentwurf zur EEG-Reform (Drucksache 21/7867) statt der festen Vergütung eine befristete Übergangszahlung von 5,2 Cent für höchstens 36 Monate vor. Beschlossen ist das noch nicht (Stand 21. Oktober 2026). Details im Ratgeber Einspeisevergütung 2027.

Die Anmeldung beim Netzbetreiber und den Eintrag ins Marktstammdatenregister übernehmen wir. Wie das bei enercity Netz abläuft, beschreibt der Ratgeber PV-Anlage anmelden.

  • 0 % Umsatzsteuer auf Anlage, Speicher und Installation an Wohngebäuden (§ 12 Abs. 3 UStG)
  • 7,70 Cent je kWh bis 10 kWp bei Teileinspeisung, Inbetriebnahme 01.08. bis 31.12.2026
  • 60 % Einspeisegrenze für neue Anlagen bis zum Einbau von Smart Meter und Steuerbox (§ 9 EEG), siehe Solarspitzengesetz
  • seit Juni 2026 Strom teilen mit Nachbarn nach § 42c EnWG, siehe Energy Sharing

Solar-Check

Ihre Anfrage in zwei Schritten

Dachform wählen, Kontaktdaten eintragen. Speicher, Verbrauch und Wünsche klären wir im Gespräch.

Photovoltaik vor Ort

Für Hannover und jeden Ort im Umkreis.

Jede Gemeinde und jedes Dorf im Umkreis von 50 Kilometern hat eine eigene Seite mit Sonnenertrag, Anlagenbestand und Netzbetreiber.

Alle Orte im Einsatzgebiet

Häufige Fragen

Photovoltaik: kurz beantwortet.

Wie läuft die Planung einer PV-Anlage ab?

Wir beginnen mit einer Dachaufnahme vor Ort, klären Ausrichtung, Verschattung und Dachzustand und legen die Anlage anhand Ihres tatsächlichen Stromverbrauchs aus. Danach erhalten Sie ein konkretes Angebot. Den vollständigen Ablauf finden Sie unter Ablauf.

Was kostet eine PV-Anlage?

Die Verbraucherzentrale NRW hat 71 echte Angebote ausgewertet: Bei Anlagen mit 9 bis 10 kWp lag der Durchschnitt bei rund 1.410 € pro kWp ohne Speicher, größere Anlagen sind pro kWp günstiger (Stand 28. August 2026). In unseren Projekten liegen Anlagen mit 8 bis 12 kWp und Speicher meist zwischen 15.000 und 23.000 €. Mehr im Ratgeber Was kostet eine PV-Anlage?.

Lohnt sich eine Ost-West-Anlage?

Oft ja. Laut PVGIS erzeugt ein Kilowattpeak in Hannover bei Ost-West-Ausrichtung rund 788 kWh im Jahr, nach Süden rund 978 kWh. Dafür verteilt sich der Ertrag stärker auf Morgen und Nachmittag, also auf Zeiten, in denen im Haus Strom gebraucht wird.

Was passiert, wenn die Einspeisevergütung wegfällt?

Anlagen, die bis Ende 2026 in Betrieb gehen, erhalten die bisherige Vergütung für 20 Jahre. Für neue Anlagen ab 2027 sieht ein Regierungsentwurf nur noch eine befristete Übergangszahlung vor, beschlossen ist er noch nicht (Stand 21. Oktober 2026). Wir rechnen Angebote ohnehin über den Eigenverbrauch und nicht über die Einspeisung.

Kann ich eine PV-Anlage mit Speicher, Wallbox und Wärmepumpe kombinieren?

Ja, das ist unser Grundprinzip. Wir planen alle Komponenten als ein zusammenhängendes System, damit sie über eine Steuerung zusammenspielen, statt nebeneinander zu laufen.

Wer meldet die Anlage beim Netzbetreiber an?

Das übernehmen wir. Unser Elektro-Fachpartner stellt den Inbetriebsetzungsauftrag, wir kümmern uns um den Eintrag im Marktstammdatenregister und den Abschluss beim Netzbetreiber.

Solar-Check

Lassen Sie uns Ihr Energiekonzept besprechen.

Unverbindlich, persönlich, ohne Verkaufsdruck. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.