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Wandmontierter Batteriespeicher mit Wechselrichter in einem aufgeräumten Hauswirtschaftsraum (Symbolbild) – Niedersachsen Solar

Stromspeicher · Hannover und 50 km Umkreis

Stromspeicher für neue und bestehende PV-Anlagen

Ein Speicher entscheidet, wie viel von Ihrem Solarstrom Sie selbst nutzen, statt ihn für wenig Geld einzuspeisen. Wir legen ihn nach Ihren Verbrauchsdaten aus und setzen auf ein geschlossenes System statt auf beliebig kombinierte Einzelteile.

  • Ein System statt EinzelteileSpeicher, Wallbox und Steuerung sind für das Zusammenspiel gebaut, ohne Kompatibilitätsprobleme zwischen den Komponenten.
  • Solarstrom auch abendsDer Speicher hebt den Überschuss vom Mittag auf, damit Sie ihn abends und nachts nutzen können.
  • Mit Ihrem Energiekonzept geplantWir planen den Speicher von Anfang an mit PV-Anlage, Wallbox und Wärmepumpe, auch wenn diese erst später dazukommen.

Dimensionierung

Wie groß der Speicher sein sollte

Ein Batteriespeicher hat eine Aufgabe: den tagsüber erzeugten Solarstrom für den Abend und die Nacht verfügbar zu machen. Wie groß er dafür sein muss, hängt nicht von der PV-Anlage allein ab, sondern vom Zusammenspiel aus Erzeugung und Verbrauch.

Ein zu kleiner Speicher ist an sonnigen Tagen schon mittags voll und schickt den Rest trotzdem ins Netz. Ein zu großer wird selten ausgeschöpft und verlängert die Amortisation, ohne mehr Nutzen zu bringen. Wir legen die Kapazität deshalb nach Ihren tatsächlichen Verbrauchsdaten aus, nicht nach einer Pauschale pro Haushalt oder pro kWp. Wie wir dabei vorgehen, erklärt der Ratgeber Speicher richtig dimensionieren.

  • Jahresverbrauch und Verbrauch in den Abend- und Nachtstunden
  • Größe und Ausrichtung der PV-Anlage
  • geplante Wallbox oder Wärmepumpe
  • Platz im Haus und Zustand des Zählerschranks

Wirtschaftlichkeit

Wann sich ein Speicher rechnet

Der Speicher verschiebt Strom, der sonst für 7,70 Cent eingespeist würde (Anlagen bis 10 kWp, Inbetriebnahme bis Ende 2026), in Stunden, in denen Sie sonst Netzstrom kaufen. Der kostete 2026 laut BDEW im Schnitt 37,0 Cent je Kilowattstunde (Neukundentarife, Stand August 2026). Je größer diese Differenz und je mehr Strom Sie abends brauchen, desto eher rechnet sich ein Speicher.

Dem stehen die Kosten gegenüber. Die Verbraucherzentrale nennt für Speicher ab 5 kWh einschließlich Installation etwa 300 bis 700 € pro Kilowattstunde Kapazität, mit fallender Tendenz (Stand 2. Juli 2026). Größere Speicher sind pro Kilowattstunde günstiger: In der Auswertung der Verbraucherzentrale NRW lagen Speicher mit 4 bis 6 kWh bei rund 510 € je kWh, Speicher mit 12 bis 16 kWh bei rund 360 € je kWh (Stand 28. August 2026).

Ein Speicher lohnt sich deshalb nicht pauschal für jedes Haus. Wir rechnen es mit Ihren Zahlen durch und sagen Ihnen auch, wenn er sich nicht trägt.

Regeln

Solarspitzengesetz, Smart Meter und Speicher

Neue Anlagen unter 100 kW mit Einspeisevergütung dürfen nach § 9 EEG höchstens 60 % ihrer Leistung einspeisen, bis ein intelligentes Messsystem mit Steuerungseinrichtung eingebaut und getestet ist. Bei einer 10-kWp-Anlage sind das 6 kW. Lädt in den Mittagsspitzen der Speicher, wird nichts abgeregelt.

Für Anlagen über 7 kW muss der Messstellenbetreiber ein intelligentes Messsystem mit Steuerungseinrichtung einbauen (§ 29 MsbG). Für Anlagen über 7 bis 15 kW sind die Kosten dafür auf 130 € im Jahr begrenzt (§ 30 MsbG). Ist das Messsystem eingebaut, gibt es bei Anlagen unter 100 kW ab dem Folgejahr in Stunden mit negativen Börsenpreisen keine Vergütung (§ 51 EEG). Die ausgefallenen Zeiten werden am Ende der Förderdauer angehängt. Auch hier hilft ein Speicher, der den Strom in diesen Stunden aufnimmt.

Der Regierungsentwurf zur EEG-Reform sieht für neue Dachanlagen unter 100 kW außerdem eine dauerhafte Einspeisegrenze von 50 % vor, auch mit Smart Meter. Beschlossen ist das noch nicht (Stand 21. Oktober 2026). Mehr im Ratgeber Solarspitzengesetz.

Nachrüsten

Speicher zu einer bestehenden Anlage nachrüsten

Ein Speicher lässt sich auch zu einer PV-Anlage nachrüsten, die schon einige Jahre läuft. Wir prüfen dann, ob der vorhandene Wechselrichter den Speicher einbinden kann oder ob ein Speicher mit eigenem Wechselrichter besser passt, ob im Zählerschrank Platz ist und wo der Speicher stehen kann. Grundlage für die Größe sind wieder Ihre Verbrauchsdaten, bei einer bestehenden Anlage zusätzlich ihre tatsächlichen Erträge.

Wir setzen dabei auf ein geschlossenes System: Speicher, Wallbox und Steuerung stammen aus einer Familie und sind für das Zusammenspiel gebaut. Die Steuerung entscheidet, ob der Überschuss gerade in den Speicher, ins Auto oder in die Wärmepumpe geht. Bei einem Mix aus Herstellern scheitert das oft an Schnittstellen.

Jeder Speicher wird im Marktstammdatenregister eingetragen, unabhängig von seiner Größe, und vorab dem Netzbetreiber mitgeteilt. Bei manchen Netzbetreibern, etwa enercity Netz, läuft ein nachgerüsteter Speicher über ein eigenes Verfahren. Beides übernehmen wir. Wer überschüssigen Strom an Nachbarn liefern möchte, findet die Regeln unter Energy Sharing.

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Häufige Fragen

Stromspeicher: kurz beantwortet.

Lohnt sich ein Speicher für jedes Haus?

Nein. Es hängt von Ihrem Verbrauchsprofil und Ihrer PV-Anlage ab. Wir bewerten das anhand Ihrer tatsächlichen Verbrauchsdaten, statt pauschal einen Speicher zu empfehlen.

Was kostet ein Batteriespeicher?

Laut Verbraucherzentrale etwa 300 bis 700 € pro Kilowattstunde Kapazität einschließlich Installation, für Speicher ab 5 kWh (Stand 2. Juli 2026). Größere Speicher sind pro Kilowattstunde günstiger. Welche Größe zu Ihnen passt, klären wir im Erstgespräch.

Kann ich einen Speicher nachrüsten?

Ja. Wir prüfen, ob Wechselrichter, Zählerschrank und Platz dazu passen, und legen die Größe nach Ihrem Verbrauch und den Erträgen Ihrer Anlage fest. Die Anmeldung übernehmen wir.

Muss ein Speicher angemeldet werden?

Ja. Ortsfeste Batteriespeicher müssen unabhängig von ihrer Größe im Marktstammdatenregister eingetragen werden, außerdem wird der Speicher dem Netzbetreiber mitgeteilt. Beides übernehmen wir als Teil der Installation.

Gibt es eine Förderung für Stromspeicher?

Einen Bundeszuschuss gibt es nicht. Über den KfW-Kredit 270 lassen sich Speicher finanzieren, wenn ein Teil des Stroms eingespeist wird. proKlima hat 2026 keinen eigenen Speicherbaustein, die Dach-Solar-Richtlinie der Region Hannover fördert Speicher nicht (Stand 21. Oktober 2026). Einzelne Kommunen haben eigene Programme, die wir für Ihren Ort prüfen.

Fällt auf den Speicher Mehrwertsteuer an?

Nein, wenn er mit einer PV-Anlage auf oder an einem Wohngebäude an Sie als Betreiber geliefert und installiert wird. Dann gilt wie für die Anlage ein Umsatzsteuersatz von 0 % (§ 12 Abs. 3 UStG, Stand 21. Oktober 2026).

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